Windkraftanlagen im Wald

Die BG spricht sich für eine zügige Planung des Projekts „Bürgerwindkraftanlagen für die Stadt Rüthen“ aus. In einer Infoveranstaltung haben sich die BG Mitglieder intensiv mit dem Thema beschäftigt. Der Vortrag hat uns einmal mehr gezeigt, dass jetzt gehandelt werden muss und nicht viel Zeit bleibt, Klimaziele zu erreichen.


Neue Radroute in Rüthen

Die neue Tour vom Möhnetal in die Stadtmitte wurde auf Antrag der BG nun beschildert und in die App/Karte „Radroutenplaner NRW“ aufgenommen. So können besonders Radtouristen die kürzere Strecke zum Marktplatz nutzen.

Viel Spaß beim Fahren!


Kennt Ihr schon unsere Powerfrau Elke?

 

Elke ist seit der Kommunalwahl ein fester Bestandteil der BG. Sie ist vielseitig interessiert und liefert in unseren Sitzungen immer wieder spannende Informationen zu jeglichen Themen. Wir freuen uns, sie in unserem Team zu haben & sind gespannt, welche Projekte wir mit einer Powerfrau wie Elke so meistern können!

Elke, was findest du an der Kommunalpolitik so spannend?

Da ich noch nicht sehr lange in der Kommunalpolitik tätig bin, finde ich es wahnsinnig spannend, die Möglichkeit zu haben, sich Einblicke in Themen zu verschaffen, die mir früher nicht möglich waren.


Welche Werte der BG sind Dir besonders wichtig?

Die politische Zukunft stelle ich mir so vor, dass Jung und Alt an den wichtigen Themen, die unsere Zukunft betreffen, wie z.B. erneuerbare Energien und Infrastruktur, gemeinsam arbeiten.

Warum die BG?

Die Mitglieder der BG in der Fraktion bilden eine tolle Gemeinschaft.
Es macht Spaß zu den Treffen zu gehen.

Was machst du momentan an den Sommertagen am liebsten?

An den Sommertagen fahre ich am liebsten mit meinen Freundinnen E-Bike. Ab und zu kehren wir dann noch in die örtliche Gastronomie ein.

Danke...

BG - Wir sind für Sie da!
Jetzt auch bei Social Media... @bgruethen


Rüthen – Die BG Rüthen möchte, dass die Stadt dem „Zukunftsnetz Mobilität“ beitritt – einen entsprechenden Antrag stellte sie im Stadtentwicklungsausschuss. In der letzten Ausschuss-Sitzung lud sie dazu den Netzwerk- Vertreter Mathis Perkert ein. Der Leiter der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe erklärte den Ausschussmitgliedern Arbeit und Sinn des Netzwerkes. „Es geht um nachhaltige Mobilitätsentwicklung“, so Perkert. Das Netzwerk helfe Kommunen dabei, Sicherheit, Lärmschutz, Platzprobleme und Klimaschutz unter einen Hut zu bringen und diese Themen anzugehen. Gegründet wurde die Beratungsstelle 2015 vom Land NRW. Jede Kommune sowie jeder Kreis kann Mitglied werden – komplett kostenlos. „Wir vernetzen, beraten und qualifizieren“ so Perkert. Benachbarte Städte Rüthens (Warstein, Lippstadt, Erwitte und Anröchte) seien bereits Mitglied.

Entscheidung vertagt

Das Zukunftsnetz helfe auch bei „strategischen Planungskonzepten“ zur Mobilität und helfe bei der Einreichung von Förderanträgen. Annette Herbst-Köller (BG) versprach sich von einem Beitritt vor allem Unterstützung bei der Erstellung von Verkehrskonzepten und Hilfe bei rechtlichen Fragen. Die Ausschussmitglieder zeigten sich einem Beitritt gegenüber aber eher skeptisch. Vor allem Johannes Erling (SPD) zog den Sinn eines Beitritts in Zweifel. „Ich sehe keinen Unterschied zu der Hilfe vom Kreis Soest. Das ist doch genau das gleiche“, so Erling. Gunnar Wolters vom Kreis (Sachgebiet: Verkehr und Mobilität) berate die Stadt ja bereits. Herbst-Köllers Einwand, dass „Mobilität ja mehr beinhaltet, als Wolters gesagt hat“, verfing an diesem Abend nicht. Auf Vorschlag vom Ausschussvorsitzenden Jürgen Augustinowitz vertagte der Ausschuss eine Entscheidung. „Wir nehmen das mit in die Fraktionen und beraten das im Rat.“


Quelle: Der Patriot - Mittwoch, 8. September 2021 - VON DANIEL KOSSACK

BG-Fraktion im Bibertal (v.l.): Michael Sauerland, Antonius Kirse, Franz-Josef Dohle, Thomas Rüther, Elke Herbst, Susanne Dönnecke und Fraktionschefin Annette Herbst-Köller waren im Gespräch mit unserer Zeitung. - FOTO: SCHÖNHENSE


Auch im Jahr der Bundestagswahl fehlen die traditionellen Sommergespräche unserer Zeitung mit den Rüthener Ratsfraktionen nicht. Ihre Sicht auf aktuelle Ereignisse, Forderungen und Lösungsvorschläge dürfen die Politiker in der Sommerpause kund tun. Diesmal an der Reihe: die BG-Fraktion.

Rüthen – Seitens der Bürgergemeinschaft traf sich die gesamte, seit den Kommunalwahlen 2020 erstarkte Ratsfraktion zum Gespräch mit unserer Zeitung im Bibertal.

Klimaschutz

Klimaschutz ist das beherrschende Thema der BG. Dabei teilt sie es gerade mit Hinblick auf jüngste Katastrophen (Flut, Großbrände, Waldsterben) in zwei „Baustellen“: Das Klima muss geschützt werden, aber die Bevölkerung muss auch ihrerseits vor den Folgen des Klimawandels geschützt werden. Zu dem Zweck sollten Hochwasser- und Katastrophenschutz überprüft werden, fordert Michael Sauerland. Ansonsten setzt die BG auf begrünte Dächer und Fassaden, Aufforstung und erneuerbare Energien.

In dem Zuge verteidigt die BG ihren Antrag auf Photovoltaik- Pflicht für Neubauten: Erst nach langer Diskussion hätten sich die Mitglieder auf eine Verpflichtung geeinigt, weil die große Dringlichkeit hinter der Energiewende erkannt worden sei. „Wir mussten dafür Schelte einstecken“, bedauert Fraktionschefin Annette Herbst- Köller mit Blick auf die Ablehnung der anderen Fraktionen. Nun aber machten andere Bundesländer wie Baden- Württemberg die Photovoltaik- Vorschrift vor.

„Sonne, Wind, Holz, Wasser – wir sollten alles nutzen, was wir haben“, sagt Franz-Josef Dohle. Hier weist die BG Kritik von der SPD, nicht genug über den Tellerrand zu blicken, entschieden zurück: Dohle erinnert an diverse innovative BG-Vorschläge. So hätte der Druckminderer in den aus dem Bergdorf Kallenhardt führenden Leitungen durch stromerzeugende Turbinen ersetzt werden können.

Auch Windkraft will die BG nutzen und wünscht sich, dass die Planungen schneller vorangeschritten wären. Mit Blick auf einen Windpark im Süden des Stadtgebiets soll dieser nach BG-Ansicht von der Stadt in Eigenregie und unter finanzieller Beteiligung interessierter Bürger betrieben werden. Den Eigenstrom sollten die Rüthener selbst nutzen können.

Zu Klimafolgenanpassung und „Evolving Regions“ soll nach Willen der BG ein Mitarbeiter des Kreises in Rüthen vorstellig werden. Der Tenor: Die BG versuche, auf globale Probleme lokal zu reagieren – und müsse sich dabei nicht von Gesinnungen einer übergeordneten Partei beeinflussen lassen.


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Die BG sagt JA zur schnellen Realisierung des Projektes „Windkraftanlagen für die Stadt Rüthen“

In einer Infoveranstaltung haben sich die BG Mitglieder intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Der Vortrag hat wieder einmal gezeigt, das JETZT gehandelt werden muss! 

Habt Ihr weitere Ideen, wie die Stadt Rüthen erneuerbare Energie ausbauen kann? 

Welche Themen sollen wir uns für den Umweltschutz genauer anschauen?

Wir freuen uns auf Eure Ideen!

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Die Busverbindungen für Schulkinder seien laut Westfalenbus entzerrt, die Hauptachse gestärkt worden.
ARCHIVFOTO: SCHÖNHENSE


Laut Westfalenbus zwei Möglichkeiten: Konzentration auf die Hauptachse oder externe Hilfe

VON BIRTE SCHÖNHENSE

Rüthen – Bessere Verbindungen nach Büren und Brilon, Taxibusse für Azubis oder Nachtbusse zur Montgolfiade: Rüthens Politiker wünschen sich einen Ausbau des Busverkehrs. Damit konfrontierte zunächst die BG-Fraktion im Hauptausschuss am Donnerstagabend einen Vertreter der Westfalenbus-Gesellschaft.

Allein: Zusagen gab es von diesem nicht, sondern die Bitte um Unterstützung – obwohl zusätzliche Buslinien letztendlich am Geld scheitern, müsse die Hilfe nicht einmal finanziell ausfallen. Die Stadt könne auch für die Angebote der Westfalenbus werben.

Büren/Brilon

BG-Fraktionschefin Annette Herbst-Köller machte auf den Bedarf von Azubis und Praktikanten aufmerksam, nach Büren und Brilon zu pendeln. De facto seien sie auf „Taxi Mama“ angewiesen. Laut Westfalenbus seien die Schülerverbindungen nach Büren fast komplett eingebrochen; kaum ein Rüthener Kind geht hier zur Schule. Neue Verbindungen müsse die Gesellschaft auf eigene Rechnung ohne jegliche Cofinanzierung anbieten – nur finanziert durch Fahrgäste. Zudem seien den Kreisen ihre jeweiligen Grenzregionen platt ausgedrückt egal – hier werde sich auf andere Gebiete konzentriert. Daher das „miserable ÖPNV-Angebot an Kreisgrenzen“. Selbst Taxibusse müssten für Azubis gerade in den Peek-Zeiträumen für Pendler vorgehalten werden – den Rest der Zeit stünden sie meist ungenutzt herum. Westfalenbus bat darum, konkrete Interessentenzahlen zu liefern, die Rede war von acht bis zehn kontinuierlich nötigen Kunden. Allgemein sei der Weg nach Büren leichter über Siddinghausen darzustellen als eine neue Verbindung nach Brilon.

Nachtbusse

Herbst-Köller regte Nachtbusse an – die zumindest zu bestimmten Großveranstaltungen wie der Montgolfiade oder der Allerheiligenkirmes durch Rüthen verkehren könnten. Westfalenbus versprach, die Anregung mitzunehmen.


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